Broker für Optionen – noch ist die Auswahl für private Trader eher spärlich

Wer mit Optionen oder Optionsscheinen von zu Hause aus handeln möchte, hat bislang noch keine große Auswahl an spezialisierten Online Broker für Optionen. Es gibt gerade mal ein ganze Hand voll Plattformen, die privaten Anlegern zu Verfügung stehen.

Auch hier bestimmt die Nachfrage das Angebot. Denn Optionen oder Optionsscheine gelten vielen deutschen Tradern als zu komplex, sodass sie sich bislang noch nicht an das Thema heranwagt haben. Sie handelten bislang hauptsächlich mit binären Optionen, (nicht mit Optionen zu vergleichen), mit Forex oder mit CFDs auf Aktien und andere Basiswerte.

Allerdings scheinen sich einige Trader nach dem Verbot der binären Optionen durch die ESMA auch etwas mehr für Optionen zu interessieren. Daher sollen einige der wichtigsten Broker für Optionen und ihr Handelsangebot vorgestellt werden.

Interactive Brokers (IB) gilt der Platzhirsch bei den Brokern für Optionen

Gute Broker für Optionen, Optionsscheine, Futures und Anleihen, die sich auch an deutsche Privatkunden richten, gibt es nicht allzu viele. Interactive Brokers, Cap Trader und Lynx sind wohl die bekanntesten Broker für Optionen. Auch bei der ComDirect Bank und bei der Consorsbank können private Trader Optionen und Futures handeln.

Unter den Online Brokern ist jedoch Interactive Brokers bislang das Maß aller Dinge, wenn es um Optionen geht. Lynx und der deutsche Anbieter CapTrader, eine Marke FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH aus Ratingen sind letztlich Re-Seller von Intertactive Brokers, die die Orders weiterleiten.

Bei Interactive Brokers können Trader an 120 Börsenplätzen weltweit mit Optionen, Futures, Devisen, Anleihen, CFDs, ETFs oder auch mit Bitcoin Futures handeln. Hierbei werden auch spezielle Analyse-Tools und Oberflächen geboten, um spezielle Optionsstrategien wie Spreads, Strangles, Straddles oder Hedges durch Kombination mehrerer Optionen bilden zu können.

Ein Ausbildungsprogramm wird den Kunden ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Tipp: Wer auf der Suche nach einer umfassenden Ausbildung ist, sollte sich unsere Ausbildungen genauer anschauen. Wer bereits erste Erfahrungen gesammelt hat, jedoch nach profitablen Signalen sucht, dem legen wir die Aktienrunde PowerSignale nahe.

Was sind die aktuellen Konditionen im Optionshandel?

Die Konditionen für Orders sind im Vergleich zu den anderen Anbietern sehr günstig. Allerdings ist die Mindesteinlage beträchtlich. Ab 10.000 US-Dollar und bei einem Alter unter 25 Jahren ab 3.000 US-Dollar, kann bei Interactive Brokers ein Konto eröffnet werden. Lynx verlangt hier 4.000 € und der deutsche Re-Seller CapTraders nur 2.000 €.

Wer sich bei einem Re-Seller von Interactive Brokers wie Lynx oder CapTraders angemeldet hat und sich entschließt, aufgrund der geringeren Gebühren direkt bei IB zu handeln, muss jedoch in der Regel erst seine Kündigungsfrist abwarten, da ein gleichzeitiges Traden von Optionen bei Interactive Brokers und einem der Re-Seller nicht möglich ist.

Während bei Lynx und CapTrader Optionen auf deutsche Aktien aktuell 2 € je Kontrakt Gebühr kosten können diese bei Interactive Brokers bereits ab 1,10 € je Kontrakt abgeschlossen werden.

Bei Optionen auf US-Aktien ist der Unterschied noch drastischer. Diese kosten bei Lynx und CapTrader satte 3,50 US-Dollar je Kontrakt. Bei Interactive Brokers dagegen nur 0,25 € bis 0,70 € je Kontrakt.

Die Handelsplattform ist der von Interactive Broker selbst entwickelte Trading Work Station (TWS), die in abgespeckter Version auch auf dem Handy verfügbar ist.

Wer ein Konto bei Interactive Brokers eröffnet, kann dieses gleichzeitig als verzinstes Gehaltskonto nutzen und seine Assets wenn notwendig sogar beleihen. Kunden können zudem eine Debit Mastercard mit dem Label des Anbieters beantragen.

Broker für Optionen – wie sieht es mit der Einlagensicherung aus?

Die Einlagen der Trader bei Interactive Brokers sind über die us-amerikanische Securities Investor Protection Corporation (SIPC) der dortigen Aufsichtsbehörden bis zu einer Summe von 500.000 US-Dollar abgedeckt.

Darüber hinaus besteht eine Versicherung bei der englischen Lloyd’s bis zu 29,5 Millionen US-Dollar. Die Einlagensicherung der Kunden von Intreractive Brokers erstreckt sich auch auf die Kunden der Re-Seller Lynx und CapTraders. Im Vergleich zu vielen anderen Online Brokern ist das eine überdurchschnittlich hohe Einlagensicherung, wobei allerdings auch berücksichtigt werden muss, dass Ansprüche im Falles des Falles in den USA durchgesetzt werden müssten. Das aktuelle Eigenkapital von Interactive Brokers beträgt etwa 6 Milliarden US-Dollar.

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