Handelsplattformen Übersicht und Vergleich 2016

Handelsplattformen

Wenn Sie über das Internet in Aktien, Währungspaare, Fonds oder in andere Geldanlagen investieren möchten, dann funktioniert dies nur dann, wenn Ihnen eine Handelsplattform dafür zur Verfügung steht. Sie gilt als Bindeglied zwischen den Finanzmärkten und Ihnen als Trader und somit Anleger.

Moderne Handelsplattformen sind jedoch noch weitaus mehr als lediglich ein Bindeglied.

Sie stellen auch Charts und Analysen zur Verfügung, die Ihnen den Handel erleichtern sollen. Obendrein bieten einige Handelsplattformen auch einen automatisierten Handel an, bei dem Ihnen Vorschläge für die nächsten Trades unterbreitet werden oder wo Optionen geschlossen werden, wenn ein gewisser Wert erreicht wurde.

An dieser Stelle möchten wir von aktienrunde.de Ihnen einige Handelsplattformen und deren Funktionsweise einmal etwas genauer erläutern. Zudem möchten wir Ihnen aufzeigen, wobei Sie bei der Auswahl der richtigen Handelsplattform unbedingt achten sollten.

Warum ist die Handelsplattform beim Trading so wichtig?

Warum ist die Handelsplattform beim Trading so wichtigAls privater Anleger können Sie nur am Aktien- beziehungsweise Terminhandel teilnehmen, weil Sie vom heimischen Sofa aus in Bruchteilen einer Sekunde Ihre Orders an einen Finanzplatz übermitteln können. Und zwar mit Hilfe der Handelsplattform. Doch dem noch nicht genug. Eine moderne Handelsplattform bietet obendrein auch die Möglichkeit, Kursdaten bereitzustellen, Charts zu analysieren und alle wichtigen News rund um den Handel zu präsentieren.

Folgende Funktionen können bei einer Handelsplattform erwartet werden:

Übermittlung der Order
Tools für die Analyse
Handelssignale bei bestehenden Strategien
Charts und Indikatoren
Spezial Funktionen, die separat zugebucht werden können

Welchen Unterschied gibt es zwischen Handelsplattformen für den Desktop und zwischen mobilen beziehungsweise webbasierten Handelsplattformen?

Unterschieden werden muss immer erst einmal wischen Handelsplattformen, die direkt vom Desktop aus bedient werden und all jenen, die als browserbasierte Form angeboten werden. Hinzu kommen all jene Plattformen, die für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets bereit stehen.

Welchen Unterschied gibt es zwischen Handelsplattformen Die größten Anbieter wie MetaTrader oder auch TSW bieten ihre Handelsplattformen in allen drei Varianten an.

Jedoch können diese sich im Funktionsumfang unterscheiden.so werden Sie bei einer Desktop-Anwendung in der Regel den größten Funktionsumfang vorfinden, da Sie diese Anwendung direkt herunterladen und nicht im Internet bedienen. Den geringsten Umfang hingegen finden Sie bei den Versionen, die für mobile Endgeräte konzipiert wurden. Hier mag der kleine Bildschirm und der geringe Speicher als Grund genannt werden werden.

Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, den Funktionsumfang bei allen der Varianten anzupassen. Dabei lässt sich erkennen, dass die mobilen Versionen gerne erweitert werden. Bei der Desktop Version ist vielen Nutzern er Umfang zu groß und sie reduzieren die Funktionen auf das Maß, welches sie für richtig halten.

Wer als aktiver Trader unterwegs ist, nutzt in der Regel alle drei Varianten, um immer flexibel und vor allen Dingen schnell reagieren zu können.

Was bringt ein Vergleich der unterschiedlichen Handelsplattformen?

Was bringt ein Vergleich der unterschiedlichen HandelsplattformenAls Einsteiger wie auch als fortgeschrittener Trader werden Sie sich wahrscheinlich nicht sonderlich leicht damit tun, verschiedene Handelsplattformen miteinander zu vergleichen. Denn die ganzen angebotenen Funktionen werden nur von den wenigsten überblickt und auch verstanden. Daher fällt es schwer, ein Urteil darüber zu fällen, wie wichtig die einzelnen Funktionen sind und welchen Wert diese haben.

Hinzu kommt, dass Sie nicht bei jedem Broker jede angebotenen Handelsplattform finden werden.

Daher sollten Sie sich bei Ihrer Auswahl nicht nur am Funktionsumfang der Handelsplattform orientieren, sondern immer auch schauen, was der Broker, mit dem Sie zusammenarbeiten wollen, bieten kann. Achten Sie dabei auf Gebühren und Anforderungen, die der Broker von Ihnen verlangt. Außerdem auf die Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung. Dies ist vor allen Dingen dann wichtig, wenn Sie als Anfänger einsteigen und sich hocharbeiten wollen.

Achten Sie zudem auf:

die Verfügbarkeit der gewünschten Handelsplattform beim ausgewählten Broker
eine möglichst lange kostenlose Testphase
einen reibungslosen Zugang zu allen gewünschten Märkten
eine Verfügbarkeit aller Ordertypen
überschaubare Kosten
ausreichend Tools für die Analyse
Charting Tools
News-Funktion
automatisierte Handelssysteme
eine schnelle Verarbeitung aller Eingaben
ein gut verfügbarer und kompetenter Kundenservice
Angebot einer telefonischen Order

Es kommt nicht nur auf die Handelsplattform an

Es kommt nicht nur auf die Handelsplattform anWenn Sie als Trader erfolgreich sein wollen, dann ist es nicht nur wichtig, dass Sie eine gute Handelsplattform nutzen.

Auch Ihr Broker muss gut sein. Denn nur beide Komponenten im Einklang werden Sie auf Ihrem Weg zu einem guten Trader unterstützen können.

So sollte der Broker möglichst günstig sein. Achten Sie daher darauf, dass eine strikte Trennung zwischen den Gebühren für die Handelsplattform und für Orders erkennbar ist. Nur so können Sie nämlich einschätzen, wie gut das Angebot wirklich ist.

Achten Sie auch darauf, dass es ein kostenloses Demokonto gibt, mit dem Sie ganz in Ruhe die Handelsplattform und den Broker testen können. Im besten Fall zieht sich die Testphase über einen Monat, sodass Sie ausreichend Zeit haben, sich einen guten Überblick zu verschaffen. Alle für Sie wichtigen Märkte müssen erreicht werden können. Die Anzahl der Ordertypen sollte so hoch wie nur möglich sein, damit Sie eine möglichst breite Auswahl haben und keine Order handeln müssen, die Sie nicht kennen und nicht einschätzen können.

Wichtig sind auch die Tools und Analysen, die Sie für den Handel angeboten bekommen.

Diese sollten modern, übersichtlich und vor allen Dingen aktuell und anpassbar sein. Alle wichtigen Kennzahlen müssen auf Knopfdruck bereitstehen. Verfolgen Sie eigene Handelsstrategien, dann sollten diese auf der Plattform integriert werden können. Im besten Falle ergibt sich im Vorfeld eine Testphase, die Ihnen ermöglicht, genau zu schauen, wie Ihre Strategie am Markt funktioniert und welche Rendite diese hervorbringen kann.

Obendrein sollten Sie schauen, wie anfällig die Handelsplattform und der Broker an sich für Störungen ist und wie schnell diese im Ernstfall behoben werden. Der Wertpapierhandel ist ein schnelllebiges Pflaster, auf dem Entscheidungen innerhalb von Sekunden getroffen werden müssen. Muss jedoch immer wieder mit Störungen gerechnet werden, die dann viel Zeit für die Beseitigung in Anspruch nehmen, kann dies richtig teuer werden. Denn wenn ein Trade nicht rechtzeitig geschlossen werden kann, bevor sich der Kurs ändert, dann sinkt die Rendite in den Keller und große Verluste drohen. Daher ist eine schnelle Reaktion und eine schnelle Behebung der Störung unerlässlich.

Zu guter Letzt noch ein wichtiger Tipp zum Thema Weiterbildung.

Viele Trader denken, sie sind fit für den Handel und müssen sich nicht weiterbilden. Dies ist jedoch ein großer Irrtum. Denn selbst die erfahrensten Trader sind nur deshalb so erfolgreich, weil sie sich permanent weiterbilden, den Markt beobachten und ihre Schlüsse aus den Beobachtungen ziehen. Daher ist es wichtig, dass auch Sie sich permanent weiterbilden und eine Handelsplattform sowie einen Broker auswählen, der Ihnen dies ermöglicht. Schauen Sie daher, dass Sie einen Broker finden, der Ihnen individuelle Schulungen, Materialien und wichtige News permanent zur Verfügung stellt. Suchen Sie sich zudem einen Broker, der einen guten Kundenservice bietet, bei dem Sie zur Not auch Ihre Fragen telefonisch oder per E-Mail beziehungsweise Chat beantwortet bekommen. Damit Sie am Ende auch erfolgreich aus dem Handel herausgehen können.

Die bekanntesten Handelsplattformen in einem kurzen Überblick

Um Sie nicht zu überfordern und die hier gemachten Informationen nicht zu kleinteilig werden zu lassen, haben wir Ihnen an dieser Stelle noch einmal die sechs wichtigsten und bekanntesten Handelsplattformen zusammengetragen.

MetaTrader

MetaTrader wird in den Versionen MT4 und MT5 angeboten. Die Plattform wird hauptsächlich für den FX-Handel sowie den CFD-Handel abseits der Börsen eingesetzt. MT5 ist jedoch auch für den Handel an der Börse geeignet. Die Programmiersprache gilt als leicht und verständlich.

NinjaTrader

NinjaTrader stammt aus dem amerikanischen Denver und wird hauptsächlich für den Handel von Devisen, Futures und CFDs eingesetzt. Der erweiterte Funktionsumfang weist unter anderem einen StrategyBuilder auf, der das Entwickeln von automatisierten Handelssystemen auch ohne Programmiersprache ermöglicht.

AgenaTrader

AgenaTrader ist ein Produkt aus Wien. Die Handelsplattform hat den Vorteil, dass sie an die Schnittstellen von mehreren Brokern angebunden werden kann. Der Funktionsumfang umfasst unter anderem Charting Tools und einen Marktscanner.

Tradestation

Tradstation eignet sich hervorragend für den Handel mit Devisen, Optionen, Futures, Aktien und Indexfonds. Der Funktionsumfang hält unter anderem das Charting, Monitoring von Positionen, die Erkennung von Chartmustern und den automatisierten Handel bereit.

Tradesignal

Die aus Bremen stammende Handelsplattform konzentriert sich hauptsächlich auch das Charting, die Handelssystementwicklung und die technische Analyse. Als Programmiersprache wie Equilla genutzt. Der Funktionsumfang kann unter anderen Charting Tools und einen Marktscanner aufweisen. Eine recht große deutsche Community weist einen starken Bezug zur Handelssystementwicklung auf.

TWS

Die letzte Software beziehungsweise Handelsplattform, die wir Ihnen vorstellen möchten, nennt sich TWS. Sie ermöglicht den Handel mit Aktien und an Terminmärkten. Neben Indikatoren und den unterschiedlichsten Ordertypen dürfen Sie Unternehmenszahlen, und verschiedene Module erwarten, die auf spezielle Anforderungen ausgelegt sind.

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