Enorme Gewinnchancen durch Faktor-Zertifikate?

Anleger können durch den Erwerb von Faktor-Zertifikaten in die Preisentwicklung bestimmter Basiswerte investieren. Dabei winken teilweise enorme Gewinne.

Faktor- Zertifikate sind eine Variante der sogenannten Hebel-Zertifikate. Mit dem Zertifikat hast Du als Anleger die Möglichkeit, auf steigende beziehungsweise fallende Notierungen zu setzen. Der entsprechenden Faktor wird von Dir, aus einer Vielzahl von Produkten, die Dir angeboten werden, selbst auswählen. Das bedeutet, Du partizipierst von der Preisentwicklung der jeweiligen Basiswerte beispielsweise von Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe oder Zinsen. Produkte, die von steigenden Basiswerten profitieren, werden als >Long-Faktor- Zertifikate< bezeichnet, während diejenigen, die sich auf fallende Basiswerte beziehen den Zusatz erhalten. Allerdings wird der Basiswert nicht durch die Aktie, dem Index oder einen Rohstoff selbst gebildet, sondern durch einen zu ermittelnden Referenzwert. Dabei spielen alle Kursänderungen eine entscheidende Rolle. Das bedeutet, des allein der Schlusskurs des jeweiligen Referenzindizes die Basis für die Hebelwirkung des nächsten Tages bildet. Entscheidend ist, dass auf diese Weise die Hebelwirkung bei Faktor-Zertifikaten konstant bleibt. Änderungen der Stammdaten des Zertifikats sind somit nicht erforderlich.

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Stand der Tabelle / Letztes Update: 12.08.2019

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Wie funktionieren Faktor-Zertifikate?

Wie Faktor-Zertifikate funktionieren, lässt sich am besten durch ein Beispiel beim Aktienhandel verdeutlichen:

Am Ausgabetag eines Hebel-Zertifikats mit dem Hebel drei liegt der Wert einer Aktie bei rund 100 Euro. Angenommen, der Wert der Aktie steigt nach einiger Zeit auf 110 Euro. Dann hättest Du als Anleger einen Gewinn von etwa 30 Prozent erzielt. Fällt hingegen die Aktie auf einen Wert von 90 Euro, liegt der Verlust bei 30 Prozent. Beim Faktor-Zertifikat spielt der Kursverlauf der Aktie keine Rolle, viel mehr sind allein die täglichen prozentualen Veränderungen des Basiswertes von Bedeutung. Erhöht sich zum Beispiel der Wert der Aktie bei einem Hebel mit dem Wert 3 an einem Tag um 1 Prozent, also auf 103 Euro (Hebel 3), so steigt der Wert des Faktor-Zertifikats um drei Prozent. Fällt der Wert am zweiten Tag um ein Prozent beträgt der Verlust nicht 1 Prozent, sondern nur 0,99 Prozent, Somit beträgt der Verlust bei ein Hebel mit dem Wert 3 nur 2,97 Prozent also 99,94 Euro. Damit fällt der Wert auf seine ursprüngliche Position zurück. Im Prinzip bestehen zumindest bei den Long-Faktor-Zertifikaten keine wesentlichen Unterschiede zum Hebel-Zertifikat. Wirkliche Unterschiede ergeben sich allerdings bei den Short- Faktor-Zertifikaten.

Short-Zertifikate

Wenn Du auf fallende Kurse spekulierst, würde das bei dem oben beschrieben Beispiel folgendes bedeuten. Steigt die Aktie an einem Tag um ein Prozent auf 103 Euro (Hebel 3) verlierst Du drei Prozent. In diesem Fall beträgt der Wert deines Zertifikats nur noch 97 Euro. Fällt die Aktie am am nächsten Tag wieder auf 100 Euro zurück, entspricht das einem Kursverlust, wie oben erwähnt tatsächlich 0,99 Prozent, wie weiter oben dargelegt. Somit gewinnst Du am zweiten Tag tatsächlich nur 2,97 Prozent (3 x o,99 Prozent) . Damit beträgt der Wert Deines Short-Faktor-Zertifikats 99,88 Euro, auch wenn der Aktienkurs exakt auf den Ausgangswert zurückgekehrt ist. Hier offenbart sich der Unterschied zum Hebel-Zertifikat deutlich.

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Für wen sind Faktor-Zertifikate geeignet?

Mit dem Faktor-Zertifikat hast Du die Möglichkeit, als Anleger zum Beispiel bei von Kursgewinnen von Aktien deutlich mehr zu profitieren, als bei einem direkten Aktienerwerb. Auf der anderen Seite sind aber auch erheblich höhere Verluste möglich. Dabei spielt der Hebel eine entscheidende Rolle. In der Regel liegt der Hebel bei Faktor-Zertifikaten zwischen zwei bis vier.
Daher sind Faktor-Zertifikate insbesondere für risikobereite Anleger geeignet, die eine bestimmte Gewinnerwartung hinsichtlich der Kursentwicklung eines Basiswerts haben.Immerhin winken aufgrund des konstanten Hebels sowohl bei Long-Faktor-Zertifikaten als auch bei Short-Faktor-Zertifikaten beträchtliche Gewinne.

Risiken bei Faktor-Zertifikaten

Faktor-Zertifikate ermöglichen es Anlegern, in kurzfristige Preisveränderungen Basiswerten wie Aktien, Devisen oder Rohstoffe zu investieren. Dabei können die Investoren unterschiedliche Hebel einsetzen. Die Gewinnchancen die bei Faktor-Zertifikaten winken sind können durchaus beachtlich. . Aber auch Verluste bis hin zum Totalverlust sind nicht auszuschließen. Allerdings lassen sich größere Verluste durch die Möglichkeit einer untertägigen Indexanpassung zumindest etwas reduzieren. Jedoch kann so ein Totalverlust nicht verhindert, sondern lediglich verzögert werden.

Wo können Anleger mit mit FAKTOR-ZERTIFIKATE handeln?

Wer in Faktor-Zertifikaten investieren will, kann als Depotinhaber direkt an der Börse spekulieren. Allerdings müssen hier Broker Gebühren sowie Maklergebühren bezahlt werden. Ebenso ist es möglich sich direkt an einen Emittenten zu wenden um Handel zu treiben. Gebühren müssen im außerbörslichen Handel nicht gezahlt werden.

Tipps für den Kauf von Faktor-Zertifikaten

Beim Kauf- beziehungsweise Verkauf von Faktor-Zertifikaten solltest Du vor allem in limitierte Order investieren. Zudem solltest Du Dich, nach dem Kauf des Faktor- Zertifikats, durch Stopp-und Loss Marken vor Verlusten schützen. Das bedeutet, Du kannst durch den Einsatz von Stopp-und Loss-Marken festlegen, dass bei erreichen beziehungsweise unterschreiten eines bestimmten Wertes, das Zertifikat automatisch veräußert wird. Jedoch besteht dann das Risiko, das der tatsächlich erzielte Verkaufspreis unterhalb der Stopp-Loss-Marke liegt. Dennoch lässt sich so ein Verlust zumindest reduzieren.

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