CFD Broker Vergleich 2017

Seit einigen Jahren gewinnt der Handel mit CFDs auch unter privaten Tradern immer mehr Anhänger. Viele Anleger, die sich zwar schon seit einiger Zeit mit der Anlage von Aktien und ähnlichen Börsenprodukten beschäftigen, fragen sich, was sich hinter der Abkürzung verbirgt. In diesem Beitrag möchten wir zunächst Klarheit darüber herstellen, wovon bei CFDs überhaupt die Rede ist. Ferner soll ein Blick darauf geworfen werden, wie CFDs konkret funktionieren und worauf Trader achten sollten, wenn sie in dieses Segment einsteigen wollen.

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Was sind CFDs und wie funktionieren sie?

Was sind CFDsDie Abkürzung CFD steht für Contract for Difference und bezeichnet ein Instrument, mit dem im Prinzip alle verfügbaren Handelsgüter und Produkte gehandelt werden können. Mit CFDs kann also sowohl in Aktien und Indizes aber auch in Währungen und Rohstoffe investiert werden. Darüber hinaus bieten diese Derivate auch die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Anleihen oder von ETFs zu partizipieren. Gegenüber dem direkten Handel mit den Produkten sind CFDs aber außerdem mit einem finanziellen Hebel ausgestattet. Dabei handelt es sich um zusätzliches Kapital, welches durch den jeweiligen Broker zur Verfügung gestellt wird. Da der Trader selber nur die sogenannte Margin als Sicherheit hinterlegen muss, können mit einem vergleichsweise kleinen Einsatz große Volumina an der Börse bewegt werden. Die Hebel, die durch die Broker für den Handel zur Verfügung gestellt werden, können bis 1:500 reichen. Das heißt konkret, dass mit einem Handelseinsatz von 100 Euro rund 50.000 Euro am Markt bewegt werden können. Ein Kursanstieg des Basiswerts von nur 0,1 Prozent würde somit einen Gewinn von 50 Euro bedeuten. Den hohen Gewinnchancen stehen aber auch deutliche Verlustrisiken gegenüber, denn in die entgegengesetzte Richtung wirkt der Hebel ebenso. Prinzipiell ist diese Handelsform sehr beliebt bei kurzfristig orientierten Tradern.

Wie können CFDs gehandelt werden?

Vorteile von CFDsDie Investition in ein CFD funktioniert im Prinzip genauso wie der Kauf einer Aktie oder auch eines anderen Börsenprodukts. Dabei ist es aber genauso gut möglich, auf steigende wie auch auf fallende Kurse zu setzen. Auf dieser Basis bieten sich auch zahlreiche weitere Strategien für den Handel. Denn auch wenn im Handel mit CFDs sehr schnelle Gewinne locken, ist es dringend zu empfehlen, eine Strategie anzuwenden. Viele Trader, die sich ohne klares Konzept in dieses Handelssegment begeben, mussten ihr Experiment sehr schnell mit hohen Verlusten beenden. Denn das Traden ohne Konzept und Strategie ist langfristig kaum erfolgreich.

Auch in technischer Hinsicht ist der Handel von CFDs mit dem von Aktien oder anderen Börsenprodukten zu vergleichen. Es können etwa verschiedene Orderarten eingesetzt werden, mit denen Verluste begrenzt und Gewinne gesichert werden können. Grundlage für den Einsatz von Ordern sollten aber stets substanzielle Analysen von Kursen und Märkten sein. Hierfür stellen die Online Broker unterschiedliche Instrumente zur Verfügung. Ebenfalls von Bedeutung sind Nachrichten, die die Märkte bewegen. Hierbei kann es sich um politische Entscheidungen, Wahlausgänge aber auch Zinsänderungen durch Zentralbanken handeln. Und natürlich spielen auch Unternehmensnachrichten eine wichtige Rolle, wenn mit einzelnen Aktien gehandelt wird.

Woran ist ein guter CFD Broker zu erkennen?

Broker für den CFD-HandelUm in den Handel mit CFDs einzusteigen, benötigt der Trader aber in jedem Fall einen fähigen Online Broker. Auf dem Markt tummeln sich derzeit zahlreiche Anbieter, die über jeweils unterschiedliche Ausrichtungen verfügen. Der Ansatz für die Auswahl des passenden Online Brokers sollte zunächst die Auswahl der Basiswerte sein. Hier setzen die CFD Broker sehr unterschiedliche Schwerpunkte. Zunächst kann zwischen Anbietern differenziert werden, die sich nur auf eine sehr kleine Auswahl von Basiswerten konzentrieren und Anbietern, die ein riesiges Spektrum bieten. Da Trader erfahrungsgemäß nur mit einer kleinen Auswahl von Basiswerten handeln, ist die reine Anzahl von Basiswerten kein absolutes Qualitätsmerkmal. Wichtig ist allein, dass die Basiswerte geboten werden, mit denen langfristig gehandelt werden soll. Auch bei den Hebeln, die den Tradern zur Verfügung gestellt werden, gibt es Unterschiede.

Der Vergleich der BrokerDarüber hinaus spielen natürlich auch die Konditionen eine wichtige Rolle für die Wahl des passenden Brokers. Allerdings ist ein objektiver Vergleich relativ schwierig, da zum Teil unterschiedliche Kostenmodelle verfolgt werden. Entscheidend ist u.a., ob Provisionen für den Handel verlangt werden, oder ob die Kosten allein auf Basis von Spreads abgerechnet werden. Dabei handelt es sich um die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines Kontraktes. Als eine wichtige Orientierungsgröße für den Vergleich der Handelskosten kann die Euro US-Dollar Kombination herangezogen werden. Dieser Wert ist eigentlich bei jedem CFD Broker im Angebot. Auch DAX oder Dow Jones als Basiswerte bieten gute Ansatzpunkte für den Vergleich der Konditionen. Darüber hinaus versuchen sich die Anbieter auch mit verschiedenen Zusatzleistungen rund um den Handel zu profilieren. Je nach Anspruch des Traders spielen Aspekte wie der Service und Support eine wichtige Rolle. Keine Abstriche sollten bei der Seriosität und der Sicherheit gemacht werden. Ein guter Anbieter ist u.a. daran zu erkennen, dass er über eine Lizenz in einem EU Staat verfügt und reguliert wird.

Unter anderem bieten sich folgende Broker für den CFD Handel an:

Vorteile von CFDs IG Markets
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Fünf Einstiegstipps für den CFD Handel

Abschließend möchten wir mit unseren fünf Tipps zeigen, worauf Neulinge achten sollten, wenn sie in den Handel mit CFDs einsteigen möchten.

1.     Demokonto nutzen

Sehr viele Online Broker bieten ihren Kunden ein kostenloses Demokonto. Von diesem Angebot sollte in jedem Fall Gebrauch gemacht werden. Gerade für Neulinge lauern im gehebelten Handel ernstzunehmende Fallstricke und Anfängerfehler, die im Handel mit echtem Geld teure Folgen haben können. Bei einem Demokonto werden realistische Handelsbedingungen geboten, wobei aber nur mit fiktivem Kapital gehandelt wird. Auch nach einem Einstieg in den echten Handel kann ein Demokonto ein wichtiges Instrument darstellen, um sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und neue Strategien zu erlernen und zu testen. Unerlässlich ist ein Demokonto auch, um sich mit der Handelstechnik vertraut zu machen.

2.     Bildungsangebote nutzen

Wie bereits erwähnt, stellt eine klare Strategie das A und O für den langfristigen Handelserfolg dar. Es gibt eine riesige Auswahl von Angeboten in dieser Hinsicht, für die zum Teil auch hohe Preise verlangt werden. Zumindest für den Einstieg und eine grundlegende Orientierung sind die Angebote einiger Online Broker sehr gut geeignet. Neben Video Tutorials und E-Books gehören auch Webinare zu den beliebtesten Angeboten.

3.     Konzentration auf wenige Werte

Erfolgreiche CFD Trader konzentrieren sich auf einige wenige Werte und verbessern ihre Expertise dabei Schritt für Schritt. Bevor in den Handel eingestiegen wird, sollten sich die Trader also festlegen, mit welchen Produkten langfristig gehandelt werden soll. Jedes Instrument und jede Kategorie von Produkten verfügt über eine eigene Logik und die Trader sind gut beraten, sich intensiv damit zu beschäftigen und entsprechende Erfahrungen zu sammeln.

4.     Einstieg mit kleinen Beträgen

Auch wenn der Handel über das Demokonto erfolgreich verlaufen ist, sollte der Einstieg in den Handel mit echtem Geld möglichst vorsichtig erfolgen. Denn aus psychologischer Sicht macht es durchaus einen Unterschied, ob mit virtuellem Kapital oder mit eigenem Geld gehandelt wird. Aus diesem Grunde ist es außerdem zu empfehlen, zunächst mit möglichst geringen Beträgen in den Handel einzusteigen, um das Verlustrisiko zu begrenzen. Prinzipiell sollten ausschließlich Gelder im Handel eingesetzt werden, die nicht für die unmittelbare Lebensführung benötigt werden.

5.     Disziplin und systematische Weiterentwicklung

Erfolgreiche Trader blieben meist auf eine langjährige Karriere am Markt zurück. Dabei mussten sie in fast allen Fällen auch zahlreiche Rückschläge verkraften. Zu einer Entwicklung zum erfolgreichen Trader gehört also viel Disziplin und die Bereitschaft, sich systematisch weiterzuentwickeln. Selbst ein erfolgreicher Einstieg sollte Trader also nicht davon abhalten lassen, weiter an den eigenen Fähigkeiten zu arbeiten und Strategien weiter zu entwickeln.

Fazit – Mit dem richtigen Broker gelingt der Einstieg

Was ist zu beachtenIm Handel mit CFDs locken attraktive Gewinne. Bevor es jedoch auf Renditejagd geht, sollte sich der Einsteiger gründlich vorbereiten und sowohl mit der Technik als auch mit grundlegenden Strategien vertraut machen. Um das Risiko zu begrenzen, sollte der eigentliche Einstieg zunächst über ein Demokonto und später mit geringen Einsätzen erfolgen. Wichtige Unterstützung können dabei Angebote der Broker liefern. Und auch in der Auswahl des passenden Brokers liegt ein wichtiger Baustein für den langfristigen Erfolg

 

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